Übersichtskarte

Epilog

Freitag, 09.05.2014

Okay wer nicht genug kriegen kann:

http://tomundluci-malaysia.auslandsblog.de/

:)

...so it ends where it began - E noho rā Aotearoa

Dienstag, 06.05.2014

Hey Leute,

das ist der lezte Blogeintrag von unserer Neuseelandreise!
Wir sitzen gerade im Transitbereich des Aucklander Flughafens und warten darauf in unser Flugzeug nach Malaysia zu steigen. Nach fast 8 Monaten in Neuseeland jetzt wieder zu verschwinden fühlt sich definitiv ziemlich komisch an. Einerseits richtig cool endlich nachhause zu kommen und vorher noch kurz nach Asien reinschnuppern... Andererseits denkt man daran was man hier erlebt hat, all die Menschen die man getroffen hat, all die Abenteuer und witzigen Begegnungen und wird ein bisschen sentimental dabei... aber letztendlich war und ist es genau richtig so wie wir es machen! :) und vielleicht gibt es ja irgendwann ein Wiedersehen mit Neuseeland.

Unsere letzten paar Tage hier waren ziemlich cool alles in allem. Die Nacht von Sonntag auf Montag wurde wachend am Flughafen Christchurch verbracht und das Debakel unserer Goldfüße schmerzvoll mit angesehn... Relegation wir sind mal wieder dabei^^
Der Flug nach Auckland ging total schnell und easy und nach grad mal einer Stunde landeten wir in Auckland. Der Weg vom Airport in die Stadt dauerte deutlich länger. Jedenfalls haben wir uns dann im Hostel erstmal ne Runde hingelegt um für den letzten Abend mit Isarn und Arne fit zu sein. Die beiden hatten zufällig noch Jenny und Jannik (auch 2 alte Bekannte aus der Hideway getroffen) sodass wir einen richtig lustigen Abend zu 6. bei uns in der Hostelküche hatten.

Nachtrag: unser Hexenfeuer am 30.4. :D sogar mit Toasthexe Sonnenaufgang Jenny Jannik

Heute dann noch ein bisschen rumgammeln bevor es wieder zum Flughafen ging. In der S-Bahn zum Airport merkte ich auf einmal dass mein Portmonee mit Pass, Visa Card komplett ALLEM weg war! Ihr könnt euch meine Panik vorstellen. Nachdem wir an der nächsten Haltestelle vergeblich wirklich jedes einzelne Ding aus meinem Gepäck durchsucht hatten verzeifelte ich fast. Ich rief die Botschaft an und freundete mich schon fast mit dem Gedanken an meine Malaisareise abzublasen, nach Wellington zur Botschaft zu fahren und noch 3 Wochen hier zu bleiben um auf meinen provisiorischen Pass zu warten. Glücklicherweise riefen jedoch Isarn und Arne kurz darauf an, dass ich es auf dem Klo im Hostel liegen gelassen hatte (WARUM AUCH IMMER???) und dass es sie es uns zum Flughafen bringen. PUUUUUUUUUUUHHHH!!!! Erstmal durchatmen! Nochmal richtig Glück gehabt. Das war erstmal genug Aufregung für die Nächsten paar Tage!!! 
naja dann bekam ich mein Zeug von Arne und joa wie gesagt jetzt sitzen wir hier und warten darauf in unser Flugzeug zu steigen.

Ich hoffe ihr fandet unsere Reiseberichte über die ganze Zeit hin unthaltsam und kurzweilig! VIELEN VIELEN DANK FÜR JEDEN EINZELNEN KOMMENTAR UND AN JEDEN DER IMMER MAL MITGELESEN HAT!!!! Das wars erstmal von uns.

Alles Liebe und cheers bro von Lucas und Tom

:)

Winterwunderwelt (Tom)

Samstag, 03.05.2014

Hey Leute!

Nun ist es leider fast soweit, dass wir Neuseeland wieder verlassen müssen..  3 Tage haben wir nur noch :‘( Im Moment sind wir noch in Christchurch, in dem Hostel, in dem ich schonmal für 6 Wochen war. Montag früh geht unser Flieger nach Auckland. Dort haben wir noch eine Nacht, bevor es weiter nach Kuala Lumpur geht. In Auckland wollen wir uns nochmal mit Isarn und Arne treffen und unsren Abschied aus Neuseeland feiern ;D

So und jetz zu dem, was wir in der letzten Woche so gemacht haben. Mein letzter Eintrag war aus Franz Josef an der Westküste gewesen. Von dort aus sind Tom und ich weiter die Küste hoch getrampt. An dem Tag sind wir bis Punakaiki gekommen. Dort war dann so ein Sturm, dass wir uns mal eine Nacht im Hostel gegönnt haben. Das war auch dafür gut, dass ich mir das Spiel von Dynamo gegen Karlsruhe angucken konnte. 2:2.. naja bringt uns ni wirklich weiter und damit sind wir 2 Spiele vor dem Ende 5 Punkte von nem Nichtabstiegsplatz entfernt.. also wird’s wohl wieder die Relegation werden. (Hoffentlich schaffen die wenigstens das..)

In Punakaiki gibt’s die Pancake Rocks, vielleicht erinnert ihr euch an einen der früheren Einträge von Lucy. Diese haben wir uns am nächsten Morgen angeschaut, weil da gerade Flut war. Bei Flut spritzen die Wellen an den Felsen übelst hoch und teilweise gibt es Löcher, aus denen dann eine 5m hohe Wasserfontäne, oder besser Wolke kommt. Das war echt verdammt cool! Da hat es uns auch ni so doll gestört, dass übelst Wind und Regen war. Dagegen waren unsre guten Regenjacken und die Regenhosen, die wir uns zugelegt hatten, natürlich mal extrem praktisch.

Den Rest des Tages haben wir damit verbracht, in dem Scheißwetter 140 km bis nach Arthurs Pass zu hitchhiken. Insgesamt standen wir viereinhalb Stunden für 3 Lifts..

Dienstag war das Wetter deutlich besser und wir haben uns entschlossen, auf den Avalanche Peak zu gehen, was ne ziemlich gute Entscheidung war :D Arthurs Pass liegt so auf 750m und von da aus ging es etwas mehr als 1000 Höhenmeter bis zur Spitze hoch. Schon kurz vor der Hälfte lag der erste Schnee. Weiter oben mussten wir teilweise durch nen halben Meter Schnee hochkraxeln. Wir hatten schon mit etwas Schnee gerechnet, aber definitiv ni mit soo viel. Gut war, dass vor uns an dem Tag schon 6 andre da rauf gegangen sind und wir zumindest schon Spuren im Schnee hatten. Endlich oben angekommen war die Aussicht einfach mal so hammermäßig genial. Schönes 360 Grad Panorama von den ganzen schneebedeckten Gipfel ringsrum, auf die meisten schien die sonne und man konnte ziemlich weit gucken. Einfach AWESOME!!! und verdammt windig und kalt, aber egal :D 

Arthurs Pass     mitten durch den ganzen Schnee

Auf dem Weg nach unten haben wir noch nen Schneemann gebaut und diesen auf nen Felsen gesetzt, die optimale Position, mit diesem Panorama im Hintergrund. Und Schneeengel haben wir auch noch gemacht, was man eben so im Schnee alles macht ;)

unser toller Schneemann   Schneeengel :D ich natürlich auch ;)^^

Am Mittwoch ging es weiter, ein Stück Richtung Süden und dann ins Landesinnere. Die Straßen waren ni so gut befahren, oder die wollten uns alle ni mitnehmen.. jedenfalls haben wir einen neuen Rekord fürs Warten aufgestellt: 3h 14min  und wir mussten die letzte 9km zum Campingplatz im Dunkeln laufen. Dort haben wir uns wieder mit Linda und Lucy getroffen. Da Ziel der ganzen Geschichte war Mt. Sunday, der Hügel, auf dem Edoras in Herr der Ringe gedreht wurde. Lucy und Linda waren schon an dem Tag da gewesen, da sie etwas mehr Glück beim Hitchhiken gehabt hatten.

   sonnenaufgang auf dem Campingplatz

Am nächsten Tag sind wir alle noichmal dahin, nachdem wir die Nacht bei Minusgraden alle mehr oder weniger gut überstanden hatten. Der Hügel liegt einfach mal so perfekt in diesem Tal: ringsrum überall gelbes Tussockgras und ein Stück weiter weg hohe, schneebedeckte Berge, es passt so gut, dass es kein Wunder ist, warum Peter Jackson das als Drehort ausgewählt hat. Man hat genau den gleichen Blick, den Aragorn usw im Film haben und dann kann man auf den Hügel hoch laufen und die Aussicht genießen. Später sind wir alle noch bis nach Christchurch getrampt.

Da ist er, der Hügel!

Gestern haben wir unsren restlichen Stuff geholt, Steuerkram gemacht und diverse Hostels und nen Flug von Kuala Lumpur nach Borneo gebucht. Abends gabs leckere Lasagne und danach haben wir uns mit Josh und Uli aus der Hideaway getroffen. Wir sind alle zusammen in nen Irish Pub gegangen, an dem außer dem Guinness nichts irisch war. Die Liveband hat auch nur Quark gespielt, alles in allem der schlechteste Irish Pub, den ich je gesehn hab.

See Ya in einem Monat :)

Mount Cook (Lucas)

Mittwoch, 30.04.2014

Hallo liebe Leute,

es gibt eigentlich im Moment nicht viel zu erzählen, außer dass das Wetter sich so langsam echt in Richtung Winter entwickelt und ich so langsam anfange zu realisieren, dass unsere allerletze Woche in Neuseeland angebrochen ist.
Die letzte Woche waren Linda und ich nochmal Woofen (d.h. 4h arbeiten für ein Bett und 3 Mahlzeiten am Tag) bei einer Farmerfamilie in einem winzigen Ort namens Cave. Dazu gibt es nicht viel zu sagen außer, dass es nicht so der Brüller war...
Die Familie bestehend aus dem ziemlich griesgrämigen Farmer Sam und seiner ziemlich unfreundlichen Frau Hanna, beide so Anfang 30 und ihrer kleinen verzogenen Prinzessinnentochter Lizzie (5) sowie ungefähr 8 Hunden (5 Arbeitshunde, 2 Haushunde und einem kleinen süßen verspielten Welpen)
Jedenfalls hatten sie eine riesige Farm mit etwa 800 Kühen (Fleischkühe), 2500 Schafen und ein paar Pferden und Hühnern. Dafür hatten sie in ihrem Haus nichtmal Handyempfang geschweige denn Internet. Naja die guten Leute intressierten sich jedenfalls einen *** für uns und redeten mit uns echt nur das Nötigste. Unsere Jobs waren neben Hühnern füttern und Pferdemist schaufeln meistens Unkrautjäten und Pflanzen beschneiden im hoffnungslos zugewucherten 'Blumenbeet'. Aber ab und an brauchten sie auch unsere Hilfe mit den Schafen. Wir lernten wir man Schafe treibt, anfasst und behandelt um sie zum Wiegen und zum Schären in kleine Boxen zu bringen, von wo aus Sam sie sich dann holte. ... glaubt mir mehr gibt es nicht zu sagen! (keine Bilder.. sorry)

Am Montag sind wir dort weg und in Richtung Mount Cook gefahren. Es regnete wie aus Eimern sodass wir das auf den nächsten Tag verschoben und stattdessen nach Twizel trampten und den Tag in der Bibo mit Lesen verbrachten.

Am nächsten Morgen war strahlender Sonnenschein und als wir auf die umliegenden Berge schauten, sahen wir dass es über Nacht auf den Spitzen geschneit hatte! So wunderschön!!! 
Auch auf dem Weg zu Neuseeland höchstem Berg kamen wir aus dem Staunen nicht mehr raus!!! Die Szenerie war einfach traumhaft!!! der schneegekrönte Berg hebt sich majestätisch am Ufer des türkisblauen Lake Pukaki empor. (Übrigens die Filmkulisse für den Hobbit, der einsame Berg und der lange See). Auch die Wanderung die wir dort machten war mega! Hin bis zu einem Gletschersee am Fuße vom Mt Cook in dem Eisberge schwimmen!!!
Guckt euch einfach die Bilder an ;)

Strand bei Dunedin quatsch nee es ist KAUM kalt! Moreaki Boulders  Steine oder Eier? Nature wants us to play Football!  :) Twizel Weg zum Mt Cook da ist er Schnee *-*    das ist Herbert  der Gletschersee Eisberge   ... sprachlos!      *-*       Lake Tekapo   Spielplatz mit Aussicht ;)

Jedenfalls treffen Linda und ich heute Tom und Tom wieder und zu 4. gehen wir noch mal ins Hinterland um uns die brühmte Filmkulisse von Edoras am Mt Sunday anzuschaun, bevor wir Freitag nach Christchurch gehen. Ich kann es echt nicht glauben, aber 8 Montage sind so gut wie zuende. Montag geht es dann von Christchurch nach Auckland wo wir dann noch eine letzte schöne Party mit Isarn und Arne haben werden bevor wir Dienstag Nacht von Auckland nach Kuala Lumpur fliegen (wo es hoffentlich schön warm ist)

Ich hoffe es geht euch gut, alles Liebe

Lucas

Frohe Ostern, etwas verspätet ;) (Tom)

Samstag, 26.04.2014

 Hey Leute!
wollt ihr wissen, was ich Ostern gemacht hab? Jaa ich war mal wieder auf einer Mehrtageswandertour..inzwischen die sechste in Neuseeland. Und die letzte, denn unsre Zeit hier ist fast schon wieder vorbei.
An dem Tag, an dem Lucy Richtung Catlins los ist, musste ich in Wanaka auf Tom warten, der sein Auto in Christchurch nun endlich verkauft hat. Das Wetter war ni so doll..da ich nix zu tun hatte, bin ich trotzdem auf nen Hügel in der Nähe gegangen und hab mir von dort oben Wanaka angeguckt (wenn es denn mal zwischen den Wolken zu sehn war. )

Wanaka

Los gings am Gründonnerstag. Wir hatten ziemliches Glück, dass wir beim trampen genau die beiden anderen getroffen haben, die ab diesem Tag mit dem Auto zum Anfang des Tracks gefahren sind. Am ersten Tag ging es im Rees Valley bergauf bis zur Baumgrenze. Erfreulicherweise fast die ganze Zeit über Wiesen und nur seht wenig im Wald.

  vor dem TrackRees valleyRivercrossing

Für den zweiten Tag stand die Überquerung des Rees-Sattels auf dem Programm. Leider waren dort oben wieder viel zu viele Wolken und wir haben nicht allzu viel gesehen.

  Blick vom Reessattel

Am dritten Tag wollten wir einen Ausflug zum Cascade-Sattel machen, aber das Wetter hat nicht ganz so mitgespielt...es hat den ganzen Tag durchgeregnet. Wir hatten schon mit sowas gerechnet und Essen für einen Tag mehr mitgenommen. Den Regentag haben wir komplett in der Hütte mir Skat spielen verbracht, was ich Tom und Lucas aus Mainz, den wir auf den Track getroffen haben, vorher noch beibringen musste.
Den Tag drauf war das Wetter etwas besser, es hat zumindest ni mehr geregnet, also sind wir auf den Sattel gestiegen. Die Aussicht war (mal wieder) nich optimal, aber der Ausflug hat sich trotzdem gelohnt. Oben haben wir ein paar Keas (Bergpapageien) gesehen und auf den Weg lag der Dartgletscher. An den kam man direkt ran, natürlich mit gebotener Vorsicht. Ist echt eindrucksvoll, was für eine riesige Menge Eis das ist.

   Dart valley  CAscade Sattel  Keas Keas   Dartgletscher Dartgletscher

Die letzten beiden Tage folgte der Abstieg im Dart Valley. Unterwegs sind wir an einem Erdrutsch vorbeigegangen, der einfach mal den Fluss aufgestaut hat und einen recht großen See in das Tal gesetzt hat. (Der Erdrutsch war erst ein paar Wochen alt.)
Abends haben wir uns in Queenstown einen fetten Burger gegönnt. Wir haben einfach mal den größten bestellt, mit 250g Fleisch, 2 Eiern, Bacon, Käse usw. Mit 17,50$ war er ni ganz billig, aber sein Geld definitiv wert. Soooo lecker :D

 Dart valley   der neu entstandene See  man sieht leider ni was drauf ist, aber immerhin die Größe

In Queenstown haben wir nebenbei noch Franzi, Giulia und Robert getroffen, die wir schon aus Kerikeri kannten.
Inzwischen sind wir nach zwei Tagen hitchhiken in Franz Josef an der West Coast. Interessant war einer unserer Lifts vorgestern, wir wurden in einem Postauto mitgenommen :D Der Fahrer fährt jeden Tag so 270 km von Wanaka noch Fox und zurück und hat sogar ein Gästebuch für Hitchhiker :D

     komische Pappe am Franz Josef Gletscher

Gestern wollte ich eigentlich schon meinen Tandemfallschirmsprung machen, aber es hat dem ganzen Tag geregnet, daher wurde der auf heute verschoben.
Heute früh war keine einzige Wolke am Himmel. (Dementsprechend kalte war es auch in der Nacht gewesen.) Um 10 bin ich zu dem Treffpunkt gegangen, da waren dann ein paar Wölkchen am Himmel, aber das hat ni gestört. Lucy hat das alles schon ziemlich treffend beschrieben..total krasses Gefühl und lohnt sich total :D Ich bin von 15000 feet gesprungen, also etwas höher, aber die 65s freier Fall kamen mir trotzdem nur wie 10 vor. Aussicht war richtig geil: auf der einen Seite die schneebedeckten Gipfel der Alpen und auf der anderen die wegen der Sonne funkelnde Tasmansee. Und viel zu schnell war man wieder unten. Dann ist das Gehirn erstmal überfordert von viel zu vielen Infos und Eindrücken, die es zu verarbeiten hat. Das Ganze is ni ganz billig, aber macht das, es lohnt sich!

  diese Kastanie hat unsre beiden Skydives mitgemacht :D


Bis später mal :)

Charlie und die Schokoladenfabrik (Lucas)

Samstag, 19.04.2014

Hey Leute, 

wie gehts euch? Frohe Ostern aus Neuseeland! Falls in der Welt nix passiert oder ihr grad keine Lust habt Zeitung zum Frühstück zu lesen, geb ich euch am besten mal eine hoffentlich unterhaltsamere Alternative:

Aaaalsooooo wo waren wir? Achja unser schöner Abend in Queenstown mit Sven & co im Irish Pub. Joa seht die Bilder, es war jedenfalls lustig ;)

  ;)


Von Queenstown aus sind Tom, Linda und ich am nächsten Tag weiter nach Wanaka gereist. Wanaka ist bis jetzt der allerschönste Ort auf der Südinsel. Ein total verschlafenes, ruhiges, kleines Städchen an einem großen See mit den Bergen dahinter. Dazu wird der See von Pappeln gesäumt, die natürlich grade wunderschön herbstlich gefärbt sind, was bei schönem Wetter perfektestes Herbstfeeling auslöst. Außerdem hat Wanaka ein kleines, süßes Kino in dem keine Sitzreihen, sondern nur Sofas, Sessel und ein Auto stehn. Leider kam kein schöner Film :/
Und es gibt an der Seepromenade den Milleniumwalk. Eine wie ich finde total coole Idee! Für jedes Jahr, beginnend mit dem Jahr 0 steht eine quadratische Steinplatte, auf der, von einem lokalen Sponsor finanziert, ein Ereignis, das in dem Jahr passiert ist eingraviert wird, manchmal noch mit kleinem Bildchen. Bis hoch zum Jahr 2000. Zum Beispiel: 1492 Columbus entdeckt die Neue Welt. 
Ich war total begeistert davon :D

Wanaka      :) -> Andi <-

Jedenfalls hatte ich ja das letzte mal so eine kryptische Andeutung gemacht. Ich hab mir nämlich in Wanaka einen Tandemfallschirmsprung geleistet. Also wurden wir mit dem Shuttel aus der Stadt abgeholt zu meinem Skydive. Am Miniflugplatz wurden mir die ganzen Sicherheitssachen erklärt, ich musste unterschreiben, dass ich vielleicht sterben kann usw bevor ich in meinen Jumpsuit hüpfen durfte. Dann traf ich Kim aus Dänemark, meinen Guide, der total nett war und mir die wichtigsten Sachen erklärte. Dann zwängten wir uns mit vielleicht 5 anderen Pärchen in diese winzige Flugzeug und schon gings los auf hoch 12.000 Fuß (etwa 4000m). Das coole an diesem Tag war das Wetter. Es war ziemlich bewölkt, aber die Wolken waren superniedrig, sodass wir deutlich über den Wolken waren und man am Horizont die Bergspitzen der Alpen aus der Zuckerwatte stecken sah! Schon wegen der Aussicht wars das wert! dann waren wir irgendwann auf der entsprechenden Höhe und Kim schnallte mich unangenehm fest an seinen Bauch. Lieber zu fest als zu locker. Dann ging die Luke auf und wir setzten uns an die Kante. Alter das Gefühl!!! wenn du mit den Füßen, nach unten schaust und einfach mal die Wolken von oben siehst! und dann fällst du einfach raus. Die ersten Sekunden bevor man die Freifallsposition hat sind das krasseste was ich je gefühlt hab! Du fällst einfach total unkontrolliert wie ein Stein auf die Wolkendecke zu. So unglaublich schnell, so KRASS!!! ungefähr 45sekunden (auch wenn es dir nur wie 10 vorkommt) und dann gerade als wir in die Wolken eintauchten zog Kim die Leine und der Schirm ging auf. Auch die vielleicht noch 5min Flug danach waren cool! Die Aussicht auf Wanaka und den See ... atemberaubend! Ich durfte auch nochmal kurz lenken und dann landeten wir auch schon wieder. Leute das ist das mit Abstand krasseste und aufregendste Gefühl was ich je hatte!!! Es war jeden Dollar wert und ich kann es echt nur jedem empfehlen!!!

Kim und Ich  ich bin der grüne yeah!Wanaka

Okaaay nach soviel Aufregung, dann am nächsten Tag erstmal wieder entspanntes Wandern: Im Mount Aspiring National Park 1,5h hoch zu einem Gletscheraussichtspunkt. Schöner Weg, schönes Wetter, sehr abenteuerliche Straße. Ungefähr 20km Schotterpiste, durch Flüsse, durch teilweise unabgesperrte Schaf, Kuh und Hirschweiden auf der Ladefläche eines Pickups.



Abends dann endlich mal wieder Pizza backen und am nächsten Tag Dynamo gucken! WUHU die Jungs können ja doch noch Tore schießen!!! :D (über das A** Spiel gestern sprechen wir einfach mal nicht)
Ab da gingen Tom und ich wieder getrennte Wege. Tom wollte zurück nach Queenstown um sich dort mit dem andern Tom wiederzutreffen. Linda und ich wollten Richtung Südosten an die raue und verlassene Catlincoast. Wir trafen beim Trampen diesmal ausschließlich auf unglaublich nette Menschen und kamen am frühen Abend im 200 Seelen Dörfchen Kaka-Point an. Direkt am Meer. Das Wetter da unten ist ziemlich rau. Der eiskalte Antarktiswind bläst einem fast die Mütze weg und auch sonst ist es eher nicht sooo gemütlich hier 10°, keine Sonne und Sturm... Aber es gibt coole Steilklippen, einsame Strände und angebliche jede Menge Robben und Pinguine, die wir aber leider nicht gesehn haben.

       Nugget Point so sah es aus ... und so kam es uns vor   Melina


Naja da das Wetter für die nächsten Tage richtig schlecht werden sollten entschieden wir uns einen Tag eher als gedacht nach Dunedin zu gehn. Der größten Stadt hier unten und angeblich die schönste (Alt)Stadt Neuseelands.
Wir haben bei den Catlins Melina, ein nettes Mädchen aus Köln kennegelernt, die uns mit nach Dunedin genommen hat und mit der zusammen wir hier in der größten Schokoladenfabrik Neuseelands waren.
Man durfte leider keine Bilder machen, aber Leute sowas habt ihr nicht gesehn!!! einen 10m hohen Schokolawasserfall aus flüssiger Schokolade!!! Richtig cool ;)


Ansonsten erinnert mich Dunedin so ein bisschen an London. Ziemlich viele Menschen (vielleicht auch nicht aber es kommt mir so vor, aber ich bin auch keine Menschen mehr gewöhnt) und der Baustil ziemlich Englisch. Aber ganz nett.

der Bahnhof

Nur das Wetter ist richtig eklig! Sturm und Nieselregen den ganzen Tag. Bei so nem Wetter kannst du echt nix anderes machen außer Filme gucken und wenns geht nicht rausgehn. 
Heute wollen wir mit Melina mal auf die Otago Halbinsel und nochmal unser Glück mit den Pinguinen versuchen.
Euch allen ein schönes langes Osterwochenende und besonders liebe Grüße an meine Familie die gerade alle in Breslau sind. Habt eine schöne Zeit und ich wär echt gern mit bei euch!

Lucas

Viel wandern durchs schöne Fjordland (Tom)

Samstag, 12.04.2014

So ihr Lieben :) ,

jetz gibt’s seit 3 Wochen wieder einen Blogeintrag von mir :D Ich war viel unterwegs und hatte wenig Internet.. najaa und da kann das halt mal dauern.

Vor 3 Wochen bin ich also mit Tom aus Erfurt in Christchurch losgetrampt. Unser erstes Ziel war Lake Tekapo. Der Typ, der uns mitgenommen hat, hatte zum glück nix zu tun und ist nur für uns 100km Umweg gefahrn. Nebenbei hat er noch 3 andere Hitchhiker aufgesammelt (nacheinander ;) ) Lake Tekapo is echt schön, tiefblaues Wasser und ringsrum Bäume, die langsam gelb werden. Wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen und sind bei richtig gutem Wetter in den arschkalten See gesprungen.

Lake Tekapo Lake Tekapo

Nach 3 Stunden chilln sind wir am gleichen Tag noch 50km weiter zum nächsten See, Lake Pukaki. Von dort aus hat man nen guten Blick auf den Mt Cook, den höchsten Berg Neuseelands. Mt Cook Lake Pukaki Mt Cook

 

 

Am Tag danach wollten wir bis Queenstown kommen, haben es aber leider nur bis nach Wanaka geschafft. Einmal mussten wir zweieinhalb Stunden auf nen Lift warten und das waren dann Backpacker, die halt dauernd unterwegs angehalten haben, aber das war ni so schlimm, da wir dadurch noch Einiges gesehn haben, unter anderem die Clay Cliffs. Das ist eine ähnliche Gesteinsformation wie die Pinnacles (Dimholdt Road) südlich von Wellington, nur dass die Clay Cliffs gelblich sind und nicht grau.

alles voll mit Hagebutten Clay cliffs  Tom

Von Wanaka aus ging es am nächsten Morgen weiter nach Queenstown, diesmal ziemlich schnell. Hier haben wir Essen für 10 Tage! Eingekauft, da wir einen längeren Track vorhatten. Also sind wir noch bis Te Anau getrampt. Das ist genau wie Wanaka es schönes gemütliches kleines „Städtchen“ an einem See. Dort haben wir unsern Stuff, den wir für den Track ni brauchten deponiert und uns mit Lukas getroffen.. mal wieder viele Geschichten ausgetauscht usw :D

Te Anau Lake Te Anau

 

Für den Mittwoch war unsere Tagesaufgabe, nach Tuatapere, 100km südlich von Te Anau, zu kommen. Das war allerdings schwerer als gedacht. Früh haben wir noch Matthias und Anika aus Kerikeri wiedergetroffen und sind dann gegen Mittag los. Nach 20km mussten wir erstmal ne Stunde bis zur nächsten Kreuzung laufen. Kurz danach standen wir an einer Kreuzung, an der nichts los war. Nach einer Stunde waren gerade mal 3 Autos in unsere Richtung gefahren… Aber dann hat uns nach anderthalb Stunden das 5. Auto! Mitgenommen – eigentlich ne gute Quote, oder? ;)

Am Donnerstag ging unser Track dann los. Wir hatten uns den Dusky Track vorgenommen, der mit 6-10 Tagen ausgeschrieben ist, je nachdem ob das Wetter mitspielt und ob man den zweitägigen Sidetrip zum Dusky Sound (=Fjord) macht. Nach 30km Schotterstraße ins nichts folgte noch eine einstündige Bootsfahrt über den Lake Hauroko, bis wir am Anfang des Tracks und mitten in der Wildnis waren.

 Lake Hauroko

 

Insgesamt hat sich der Track auf jeden Fall gelohnt. Wir haben den Sidetrip zum Dusky Sound gemacht und waren somit 8 Tage unterwegs, jeden Tag so 5-6 Stunden wandern. Das Wetter war auch recht gut, es hat fast garnicht geregnet, nur 2-3 Mal kurz Nieselregen. Leider schien die Sonne nur selten. Der größte Teil des Track führt durch unberührten Wald (alles moosbewachsen, Haufen totes Holz usw), da war das ni so schlimm, aber auf den zwei Pässen im alpinen Bereich wäre etwas Sonne schon schön gewesen. Der Duskytrack ist als „sehr schwer und nur für erfahrene Wanderer“ ausgeschrieben, was bedeutete, dass der Weg ein Trampelpfad war, der die ganze Zeit über Wurzeln oder an Felsen entlang führte. Dauernd gab es schlammige Stellen, die man irgendwie umgehen musste. Der eine Abstieg bestand aus 1000 Höhenmetern, die es richtig steil runter ging.. dauernd rumdrehen und rückwärts Wurzeln runterklettern.. Nass war sowieso alles im Fjordland, sogar das alpine Gebiet war ziemlich feucht. Die meisten Brücken bestanden aus 3 Seilen, wie man es aus dem Klettergarten kennt oder manchmal hatte man nur einen Baumstamm, auf dem man einen Fluss überqueren musste. Geschlafen haben wir in Hütten, (für 5$ die Nacht!) die aus einem Raum mit Tisch, Ofen und 12 Betten mit Matratzen bestanden, das Dach nur aus Wellblech, aber es tut seinen Zweck. Feuerholz muss man sich selber im Wald suchen und zurechtmachen, immerhin gibt es immer eine Säge und eine Axt. Erstaunlicherweise haben noch 2 andere Deutsche, 2 Belgier und 3 Amis den Track mit uns gemacht. Wir hatten schon damit gerechnet, dass wir alleine wären und uns einen Notfallsender organisiert. (Die beim DOC meinten auch, dass wir wahrscheinlich die einzigen wären.) Mit denen haben wir uns ganz gut verstanden. Die Amis haben uns auch gezeigt, wie man am besten River crosst :D Einfach Schuhe und alles andere anlassen und durch :DD Einer von den Amis hat es an einer zu tiefen Stelle versucht und war dann bis zur Brust im Wasser – der Backpack war natürlich nass.. wir anderen waren nur so bis zum Knie im Wasser. Das Rivercrossing gehörte allerdings nicht zum richtigen Track, es war nur eine Abkürzung, die uns ein schwieriges Stück gespart hat. Die letzten 3 Nächte haben wir im Wald ziemlich nah die Hirsche röhren gehört, das war echt interessant. Spuren von ihren Kämpfen haben wir auch einmal gefunden. Nach 8 Tagen Wandern, Wildnis, Instant-Nudeln, Couscous, nassen Füßen und ohne Dusche waren wir froh wieder in der Zivilisation zu sein. Dazu mussten wir nurnoch mit nem Boot über den Lake Manapourio fahren und von da aus 20km trampen.

aufm Dusky Track wie im Klettergarten-nur ohne Sicherung Urwald von den Brücken gab es 21 auf dem ganzen Weg direkt in der Mitte sieht man das Kreuz des Südens (sorry, schlechte Quali)         teilweise wars sehr steil alles tote Baumstämme im Loch Maree wieder der Wald eine    endlich am Dusky Sound     Frühstück!  so sehn die Hütten aus zauberhaftes Morgenlicht  Rivercrossing :D  Aufstieg zum Centre Pass und oben :D (leider sehr wolkig)   8 Tage wandern geschafft Lake Manapouri

In Te Anau haben wir am nächsten Tag nicht viel gemacht – wen wunderts? :D Nur Sachen gewaschen und auf Lucy und Linda gewartet. Was wir in den nächsten 4 (oder 5? - keine Ahnung) Tagen gemacht haben, wisst ihr ja schon aus Lucys Blogeintrag. Leider ist mir meine Kamera in Te Anau runtergefallen (auf n Stück Wiese!!) und jetz geht das Display ni mehr.. also nur noch Fotos durch den Sucher und im Automatikmodus – is jetz eher so ne Wundertüte, ob das was Gutes wird.

Ich habe mich dann Mittwoch auf den Weg zum Routeburn Track gemacht, einem der 9 Great Walks in Neuseeland. Das ist natürlich ein ganz anderes Kaliber als der Dusky – breite, gemachte Wege, sodass 2 Personen nebeneinander laufen können, nur eine gemäßigte Steigung, Brücken über jeden Fluss.. also etwas einfacher :D Dafür ist der Routeburn landschaftlich einfach soooo schön. Man startet relativ hoch, sodass man schön nach kurzer Zeit eine gute Aussicht hat. Der Track führt bis an die Baumgrenze, von wo aus man nen richtig guten Blick auf die teils schneebedeckten Gipfel auf der anderen Seite des Tals hat. Dann geht’s wieder leicht bergab bis zur ersten Hütte/Campsite an einem Bergsee.

   Blick vom Key summit same

Am zweiten Tag klettert (nicht wörtlich nehmen ;D ) man auf einen Sattel. Dabei hat man die ganze Zeit gute Sicht. Von da aus kann man noch einen einstündigen Sidetrip auf den Conical Hill machen – sehr empfehlenswert und hat dann eine noch bessere Aussicht über die Southern Alps. Dann geht’s natürlich wieder runter, verteilt auf den Tag und ein kleines Stück auf den dritten Tag, und dann ist der Track auch schon vorbei. Beschreiben kann man das ni soo gut, schaut euch einfach die Fotos an. Den Track kann ich jedem empfehlen, der nach Neuseeland kommt, lohnt sich auf jeden Fall! Vom Ende des Track bin ich nach Queenstown gehitchhikt und da hab ich mich wieder mit den anderen getroffen.

  Lake Harris vom Harris Sattel  Routeburn Flats

So, jetzt seid ihr auch mal wieder von mir auf dem neuesten Stand.

Heute geht es weiter nach Wanaka.

See Ya! :)

Ich liebe Überschriften (Lucas)

Freitag, 11.04.2014

Hey Leute,

okay mir fällt es grade unglaublich schwer ordentlich zu schreiben. Ich versuch es trotzdem, aber bitte nicht überbewerten falls es schlecht wird:

nach dem letzten Blogeintrag sind Linda und ich weiter die Westküste runtergerampt mit dem Ziel so schnell wie möglich nach Fjordland zu kommen, bevor es dort zu kalt wird. Und wir hatten sofort Glück. Gleich unser erster Lift (ein ultranettes australisches Pärchen) brachte uns bis Queenstown und von da aus kamen wir am selben Tag noch bis nach Te Anau (der einzigen richtigen Stadt im Fjordland)
Kurz raushüpfen und Fotosmachen am wunderschönen Lake Hawea 
Auf dem Campingplatz dort trafen wir uns mit Tom wieder, der gerade von seinem 8 tägigen Kampfwandern mit dem Erfurt-Tom zurückwar. Es war richtig cool Tom wieder zu treffen und wir hatten beide mal wieder viel zu erzählen.
Jedenfalls war unser Plan für die nächsten Tage zu 4. ein bisschen das Fjordland zu erkunden. Wir kauften Essen für die nächsten Tage und trampten am nächsten Tag los in Richtung Milfordsound. Unser Ziel war ein kleiner DOC-Campingplatz für 6$ pro Person an einem See mitten im Wald ohne fließend Wasser oder Strom. Wir erkundeten den ziemlich coolen Regenwald rund um den Campingplatz und kletterten durch moosbewachsenes Unterholz und auf unglaublich alte, große und zugewucherte Bäume. Richtig geil!

 Erfurt-Tom Linda

Am nächsten Tag sind wir auf den Getrude Sattel gewandert. Der Weg hoch zum Pass war als extrem anspruchsvolle und unmarkierte Route ausgeschrieben und die Mitnahme von Steigeisen und Eisäxten wurde empfohlen. Wir ließen uns davon jedoch nicht aufhalten und machten uns an den etwa 3 stündigen und ziemlich steilen Anstieg, hoch auf den 1.400m hohen Sattel. Von dort oben hatte man ein atemberaubende Aussicht über die schneebedeckten Bergspitzen und in ein Tal bis hinter zum Milford Sound. Unglaublich schön!
Leider zog es ziemlich und auch sonst war es arschkalt. Doch nichts von alledem hielt den Erfurt-Tom davon ab, sich 30$ zu verdienen und in den ARSCHKALTEN Gletschersee auf 1.200m zu springen! Ohne Handtuch, ohne Wechselsachen. Hut ab!

Gertrude Sattel:  da gehts hoch   es war VERDAMMT steil! der beschriebene Bergsee   Erfurt-Tom Toooom ;)   erstmal Nudossi   Mann oder Maus?

Am nächsten Tag ging es noch ein Stück den Routeburntrack hoch bis zum ersten Gipfel (naja die Aussicht war ganz okay aber nicht sooo der Brüller) und per Anhalter mit einem Chemnitzer durch den Tunnel bis zum Weltberühmten Milford Sound. Auf der anderen Seite war strahlender Sonnenschein und T-Shirtwetter. (Schaut euch das Bild an, Worte sind überflüssig einfach wie im Bilderbuch!)

Routeburn   Milford Sound Lunchbreak

und am selben Abend noch zurück nach Te Anau, da unsere Vorräte alle waren. Den Tag darauf bin ich zusammen mit den Toms noch ein gutes Stück vom Keplertrack gelaufen. War jetzt nicht sooo ein Highlight. Es ging die meiste Zeit durch den Wald und man fühlte sich ziemlich an die Sächsische Schweiz im Herbst erinnert. Jedenfalls war es ein strahlend schöner Herbsttag und so genossen wir die letzten Sonnenstrahlen am See. 

Kepler Track Lake Te Anau

Dann trennten sich unsere Wege wieder kurz. Tom wollte gerne den 3 tägigen Routeburntrack laufen, Erfurt-Tom musste nach Christchurch um sein Auto weiter zu verkaufen und Linda und ich sind nach Queenstown getrampt. Queenstown ist die absolute Welthauptstadt für Abenteuer und Adrenalinsport. Hier wurde das kommerzielle Bungyspringen erfunden und vor lauter Bungy, Fallschirm, Tandemsprung, Canyon swing, Mountainbike, Rafting, Jetboat usw Angeboten kann man sich hier kaum retten. Ein echt guter Ort wenn man richtig richtig viel Geld hat und es so schnell wie möglich ausgeben möchte :D Touristenabzocke hoch 10 wie in jedem kommerziellen Touriort in Europa. Naja, auch Tom und ich können dieser Versuchung auch nicht ganz wiederstehn, aber davon erfahrt ihr erst im nächsten Blog, aber NEIN es ist kein Bungy ;)

 Queenstown  Queentown die Geburtsstätte des Bungys sogar die Kloschildchen^^    die Brücke lieber Andi, über der das Bungyspringen erfunden wurde, führt übrigens über den Kawarau River ;)

Aber sonst ist Queenstown eigentlich ein nettes Städchen an einem wunderschönen See mit den Bergen rundrum und vom Hausberg hier hat man auch eine ganz schöne Aussicht. 
Mehr oder weniger zufällig haben wir hier auch Ulli und Sven wiedergetroffen und waren mit denen bei Fergburger, um den angeblich Besten Burger auf der ganzen Welt zu essen... naja ich hatte leider keine Kamera mit. Der Burger war echt groß und ziemlich lecker aber mit 12$ seinen Preis nicht unbedingt wert und so unglaublich besonders fand ich ihn auch nicht... naja es geht halt nur ums Prestige.

Tom ist heute von seinem Track wiedergekommen und schreibt seinen nächsten Eintrag dann morgen. Heut Abend probiern wir jedenfalls mal Chinanudeln selber zu kochen und gehn dann noch mit Sven und Ulli in den Pub... ist ja Freitag ne?

Euch allen zuhause ein schönes Wochenende!

Berge und Mee(h)r - Westcoast Adventure (Lucas)

Donnerstag, 03.04.2014

Hey Leute,

wie gehts euch allen? Mir gehts gut und wie ich höre ist zuhause schon fast besseres Wetter als bei mir.
Was hab ich in der letzten Woche erlebt?

Ich hab mich nach gefühlt Jahren endlich mal wieder mit Aafke, einer Freundin aus Amsterdam, getroffen und bin mit ihr den Heaphy Track also wieder einen der Great Walks hier gelaufen.
Über Aafke (Afka gesprochen) müsst ihr wissen, dass sie ein echt ungewöhnliches Mädchen ist. Sie ist 1,83m groß und auch so in ihrer Art nicht wirklich girly. Ein Mädchen was eben kein Problem hat 4 Tage lang mit den gleichen Sachen und ohne Dusche einen 80km langen Wanderweg quer durch einen der größten Nationalsparks Neuseelands zu wandern mit dem Wissen dass das nächste Zeichen von Zivilisation wie Strom oder Handynetz meilenweit entfernt ist, bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kein Problem damit hat, jede Nacht auf dem harten und kalten Zeltboden zu schlafen und sich dabei nur von Instant Nudeln, Toast und gefriergetrockneten Fertiggerichten zu ernähren,die eher wie Pappe als wie etwas essbares schmecken.

Jaa so ist Aafke und sie es ein echt cooler Mensch den man wenn man sie kennenlernt einfach mögen MUSS! 
Naja wir sind ziemlich ungeplant in die ganze Sache reingegangen und wurden in der ersten Nacht auch gleich böse überrascht. Wir hatten nicht bedacht, dass Zelten auf 1000m etwas anderes ist als Zelten Meereshöhe. Dementsprechend hatten wir in unserer ersten Nacht im Zelt auf dem Track einiges zu zittern und zu frieren. Und als wir das Zelt nächsten morgen einpackten war es mit einer Reifschicht überzogen. Unschön im halbdunkeln mit bloßen Händen diesen Eisbrocken in die blöde Zelthülle zu quetschen, kann ich euch sagen!!! :D
Naja dafür hatten wir ziemliches Glück mit dem Wetter. Die 4 Tage, die wir wanderten hat es nicht ein einziges Mal geregnet, was für die Westküste echt ungewöhnlich ist. Der Track selbst ist echt wunderschön und komplett weg von jeglicher Zivilisation. Die beiden Enden liegen mit dem Auto über 450km auseinander!!! So viel Freiheit und unberührte Natur überall um einen rum. Das Gefühl ist atemberaubend!!!

Wir liefen durch 'normalen' Wald, über trockenes Steppenartiges Grasland, durch Mooswälder und schließlich kamen wir runter an die Küste und wurden von dichtem Palmen und Farnbewachsenen Regenwald empfangen. Und schließlich den letzten Tag komplett am Meer entlang. Guckt einfach die Bilder an und versucht es euch so  gut wie möglich vorzustellen, aber mit Bildern kann man die wirkliche Schönheit der Natur eben nicht einfangen. Deshalb ist es schwer zu erklären, wenn ihr es nicht selbst gesehn habt aber ich kann nur sagen es ist WUNDERSCHÖN!!!

sieht man wie kalt es ist?       yoga ;) :) You shall not pass     Aafke    angry sea    thank you :)


Nach unserem Track brauchten wir erstmal einen Tag Ruhe und gingen in Westport in ein richtig schönes (wenn auch teures) Hostel und genossen ausgiebig die Vorzüge der Zivilisation: warme Duschen, kühles Pubbier und ein richtiges Bett ;)

Versuch von Fotokunst in Westport:    ich liebe diese Häuser

Am Sonntag traf ich mich mit Linda und sie brachte mir meine restlichen Sachen mit und dann gings los - Daumen raus Richtung Süden. 
Wir wurden ziemlich schnell aufgesammelt und zwar von einem netten Israeli und seiner deutschen Freundin die uns bis nach Hokitika mitnahmen. Dort gingen wir mit denen zusammen auf den Campinplatz und hatten einen netten Abend mit ihnen. Auch am nächsten Tag fuhren wir mit ihnen weiter bis nach Franz-Josef. Einem der 2 berühmten Gletscher an der Westküste.

Hier sind wir jetzt 3 Tage geblieben, in einem richtig schönen, billigen Hostel mit Whirpool *-*
Wir waren die letzten Tage wandern bis zu den Gletschern einmal Franz Josef und einmal Fox von denen Fox der deutlich coolere ist ;)
Jeweils ein Tag Wandern pro Gletscher. Es ist schon echt cool, mal wieder Berge und Schnee zu sehen auch wenn man nicht ohne Helikopter aufs Eis kommt. Dann haben wir gestern zufällig Ulli und Sven aus der Hideway getroffen die grade in Fox auf ner Bank saßen. Neuseeland ist halt echt klein. 
Heute früh dann wieder Zelt einpacken, Backpack vollkrachen und weiter gehts. Richtung Wanaka wahrscheinlich aber mal sehen wie weit wir kommen und wie gut es vorangeht.

Franz Josef  Weg gesperrt Peters Pool Franz Josef Gletscher   unsere Schilder Hallo!  Fox  neongrüne Algen  Fox Gletscher  erinnert doch an Helms Klamm oder? die Linda

Alles klar? Noch irgendwas was ihr genauer wissen wollt? Anmerkungen? Kritik? Kommentiert doch einfach mal was ihr denkt!

Bis später

Lucas

Jetzt gehts los! Pt 2 (Lucas)

Montag, 24.03.2014

Hey Leute,

Über die letzten 1,5 Wochen ist bei mir nahezu NICHTS! passiert. Ich hab meine letzten Tage im Packhouse überstanden, auch wenn es ziemlich hart war bei der Langeweile, die der Job verbreitet nicht durchzudrehen. Aber dank einiger echter und von uns erfundener Black Stories verging die Zeit einigermaßen. Außerdem hatte man beim stundenlangen Birnenschaufeln auch mal Gelegenheit den Kopf frei zu kriegen und seine ein bisschen Gedanken zu ordnen.

Paletten mit fertig gepackten Brinenkisten noch mehr Kisten Katrin langweilt sich am Band diese wunderschönen Birnen müssen wir aufs Band schaufeln Papples sowas kommt dabei raus, wenn man 8h am Tag Birnen sieht das Packhouse das Haus von den Anderen unser Haus der Garten mit BBQ Wohnzimmer mit TV Küche Brennender Himmel über Motueka bye bye meinen schönen Schuhe :/ noch ein Bild von Tom


Die Abende haben Katrin, Chrissy, Linda und ich uns größtenteils mit Filmen versüßt. Darunter Klassiker wie Top Gun, The Sixth Sense, Dead Man Walking aber auch mal den ein oder andern Schocker wie den sehr zu empfehlenden „The Hitcher“.
Zum St Pattricks Day am Montag musste mit The Boondock Saints natürlich ein Irischer Film her. Joaaa ihr seht ich könnte mich jetzt noch mehr über die Filme auslassen, aber auch das ist irgendwie nicht so cool, aber daran seht ihr, dass hier einfach mal nix los war letzte Woche. Mittwoch trafen wir uns mit Marie und Lukas, die gerade in der Nähe waren und am Donnerstag schauten Jenny (eine Freundin aus der Hideaway) und Aline und Lara (die ich aus Blenheim kannte) vorbei. Es tat mal wieder gut, die Geschichten von den anderen zu hören und wen sie so getroffen hatten wo man UNBEDINGT hin müsste und wo nicht :D

mit Marie und Jenny beim FishnChips Lukas und co


Naja however. Da wir nicht schon wieder das komplette Wochenende im langweiligen Motueka rumgammeln wollten, machten wir (Chrissy, Katrin, Linda und ich) uns am Freitag nach der Arbeit zum Roadtrip an die Westküste auf. Die Fahrt dahin war ziemlich lang und etwas langweilig, auch wenn mit Bier auf der Rückbank von Katrins Auto schon ab und zu Feierlaune aufkam ;)
Die Westküste der Südinsel ist ziemlich spärlich besiedelt. Hier gibt es nicht viel außer dem rauen und oft stürmischen Meer, Bergen mit viel und dichtem Busch und Armeen von fiesen Sandflys (Stechfliegen, die viel schlimmer stechen als Mücken und sich durch absolut nichts stoppen lassen). Doch die neuseeländische Natur zeigte sich uns mal wieder von ihrer schönsten Seite und belohnte uns mit traumhaften Szenen und einem postkartenreifen Sonnenuntergang am Samstagabend.
Nachts war es trotz Fleecepulli und Jogginghose im Schlafsack so kalt, dass man nicht richtig schlafen konnte… Naja es wird halt leider Winter.

Roadtrip!!!  Nelson Lakes          Pancake Rocks   Chrissi      Höhlenforscher ohne Taschenlampe :D


Okay wie geht’s bei mir weiter?
Ich werde mich morgen auf den Weg machen und zusammen mit Aafte (einer Freundin aus Holland) den 4 tägigegen Heaphy Track wandern. Dann treff ich mich am Wochenende mit Linda wieder, die mir meine restlichen Sachen mitbringt und zusammen mit ihr reise ich dann die Westküste runter bis ins Fjordland. Genau geplant ist noch nix so richtig nur so die grobe Richtung ;)

Soweit von mir, ich hoffe es geht euch allen gut ;)

Nie mehr arbeiten! .. also in Neuseeland ;) (Tom)

Samstag, 22.03.2014

Hey Leute :)


es ist endlich geschafft: ich muss nicht mehr arbeiten in Neuseeland :D
Letzte Woche war ich noch bis Freitag Container ausräumen. Dabei waren z.B. zwei Container voll mit Soja- und Reismilch... kein ermutigender Anblick kann ich euch sagen.. Sonst waren in den Boxen noch gaaanz viele Plastetüten, Heizgeräte und Klimageräte. Diese waren am schwersten..bis zu 71 kg..zu zweit schon nicht ganz ohne, aber von den ganz schweren gab es nur 8 oder so.   wer wollte ni schon immer mal nen Container voll Reismilch sehn? :D
Samstag hab ich vormittags für Hydrotech gearbeitet, dort war ich 2 Wochen vorher schonmal gewesen. Diesmal durfte ich mit dem Van zur Arbeitsstelle fahren, weil der andre keinen Führerschein hatte :D Dort hieß es dann eine Kamera mit Rädern zu versehen und in Abwasserrohre hinablassen und warten, bis der Typ mit seiner Aufgabe fertig war. 
Den Rest des Tages und den Sonntag hab ich im Hostel verbracht.. das Übliche.. Karten spielen..quatschen usw. Das werde ich schon vermissen, wenn es morgen losgeht, auch wenn das Hostel an sich nur den Vorteil hat, dass es ab jetz ni mehr schlimmer werden kann ;D
Die Woche hatte ich jeden Tag Arbeit, aber zweimal habe ich die erst früh gekriegt. Montag war ich nochmal bei Macpac im Lager und habe Zeugs aus Kisten genommen und in andere Kisten eingeräumt.


Dienstag und Mittwoch war ich bei einer Recycling/Kompost-Firma. Dort musste ich nen Weg sauber machen und diverses Zeug schaufeln..z.B. Sand auf einem Haufen von Holzabfällen verteilen oder den Boden von viel Schlamm befreien.


Die letzten beiden Tage war ich nochmal bei Hydrotech. Im Prinzip war es die gleiche Arbeit wie am Samstag: Kamera in Rohre stecken und Zeug tragen, nur mit kleinen Unterschieden.. diesmal musste man die Kamera schieben,  (Samstag hatte sie Räder und nen Motor) ich durfte nicht Auto fahren und wir haben die Leitungen vom Haus bis zur Straße untersucht, und nicht nur die Rohre unter der Straße.


Gestern Abend war Unemployment-Party. Heute früh war allerdings noch nichts mit Aufschlafen, weil Dynamo mal wieder gespielt hat, also Tom nach seinem Laptop gefragt und um kurz vor halb 7 aufgestanden..also das sollte man ni zu wörtlich nehmen, ich konnte glücklicherweise in meinem Schlafsack liegen bleiben und in meinem Zelte schaun ;) Als Vorletzter war das gegen den Zweiten schon ne ziemlich gute Leistung, aber wir hätten die drei Punkte gebraucht und nicht unser dreizehntes Unentschieden...
Sonst steht heute noch packen auf dem Programm, denn morgen mache ich hier mir Tom los. Wir wollen erstmal fast bis ganz in den Süden der Südinsel trampen und dort den Dusky Track machen..eine Woche lang durch Wildnis wandern :D Jetzt ist es dort unten hoffentlich noch nicht zu kalt dafür, hier ist der Sommer ja leider nun zuende und es wird kälter :'(  Lucy wollte den Track ni mitmachen, also sind wir nur zu zweit. Wie es danach weitergeht, wissen wir noch nicht... uns wird schon was einfallen, wenn es soweit is ;) einfach den Rest der Südinsel bereisen :D
Da wir jetz bald wieder unterwegs sind, wird es wohl noch seltener Blogeinträge geben, aber dafür wieder mehr Bilder :D   Abendbrot von 9gag ;)
Cya :)

Same shit different place (Lucas)

Freitag, 14.03.2014

Hey Leute,

also bei mir hat sich mal wieder nicht viel getan in der letzten Zeit, außer dass ich seit dem letzten Eintrag 2x umgezogen bin. Erstmal aus dem Hostel in Blenheim auf den Campingplatz, der 15$ pro Woche billiger war und das 2. Mal letzten Sonntag von Blenheim nach Motueka.

Aber immer schön der Reihe nach:

Ich hab nach dem 'Rauswurf' aus dem Lemontree wie gesagt  mit Isarn und Arne noch eine Woche auf dem Vineyard gearbeitet und auf dem Campingplatz im Zelt gewohnt. Blöd nur dass es hier langsam Herbst und dementsprechend kälter wird. Und bei 5° jede Nacht in sein Zelt und seinen Schlafsack zu krabbeln ist nicht immer schön, aber dafür halt billig und dank Fleecepulli, Jogginghose und gut investierter 4$ in eine Rettungsdecke halbwegs erträglich. Die letzte Woche arbeiten hat ziemlich Spaß gemacht, da ich 2 Tage lang mit Jon dem Schweden ein Quad und eine Aufgabe als das langweilige Tapen bekam. Wir durften/mussten eine ehemalige Schafweide in ein potentielles Weinfeld verwandeln, was im Prinzip nur bedeutete die (Stachel) Draht - und Elektrozäune zu entfernen. Was heißt die Drähte an den Enden durchschneiden, in eine Aufrollmaschine einspannen, Aufrollen, Zusammenbinden und die Pfosten rausnehmen. Es ist nicht so einfach wie es sich vielleicht anhört und ziemlich anstrengend, macht dafür aber Spaß. Egal.

Isarn und Arne hörten nach der Woche auf und ich hatte keine Lust noch eine Woche dort alleine zu arbeiten und bin deshalb jetzt zu Linda nach Motueka gezogen. (Dass ich einen verdammt coolen und feuchtfröhlichen Samstag mit Tom hatte, wisst ihr ja schon) ;) Wir arbeiten hier in einem Packhouse, dh es kommen täglich hunderte riesige Kisten (etwa 250kg) mit gepfücktem Obst an, die dann aufs Band geladen werden, aussortiert und in Pappkartons verpackt werden müssen, die auf Paletten gestaplet werden und schließlich verschickt werden. Es ist echt so unklar wieviel Obst da an einem Tag 'verarbeitet' wird. Im Moment ist Birnenzeit, aber wir haben auch spezielle und exquisite Brinensorten wie Papples. 
Der Job ist so was von stumpf und absolut LANGWEILIG!!! Meine Aufgaben sind je ein halber Tag Birnen aufs Band legen und Kisten auf Paletten stapeln. Es ist nicht wirklich anstrengend, vielleicht ein bisschen Rückenlastig aber läuft. Das wäre alles erträglich, wenn wir wenigstens beim Arbeiten Musik hören dürften, was wir natürich nicht dürfen -.-
und wenn man den ganzen Tag so einen stumpfen Mist macht, können 8h verdaaaaaaammt lang sein! Dafür können wir uns quasi soviel Obst nehmen wie wir wollen und unsere Unterkunft ist richtig cool!

Direkt neben der Fabrik wohnen Linda und ich mit einem Ami und einem Franzosen in einem kompletten Haus für uns alleine, mit Küche, Bad, Wohnzimmer, 3 Schlafzimmern, Waschmaschine, Fernseher alles incl. Richtig cool!!! Zwar ist alles natürlich ein ziemlich heruntergekommen und bisschen dreckig aber wir haben echt alles was wir brauchen und wir schlafen drinnen und in einem richtigen BETT *-* und das für gerade mal 50$ per Week. Was willste mehr?

Joa soweit erstmal bis hier.
Tom und ich haben uns jetzt auf einen Termin für unseren Flug nach Malaysia und zurück nachheeme festgelegt:
Auckland -> Kuala Lumpur am 7. Mai um 00:15 
Kuala Lumpur -> Frankfurt am 31. Mai um 23:59 
Ankunft in Frankfurt 1. Juni 06:40
damit ihr schonmal eure Züge/Flüge/Fahrten zu unserem Wiedersehen planen könnt :D

nee quatsch :b

See you guuuuuys ;)

PS: Es tut mir mega leid dass keine Bilder dabei sind, aber der SD-Kartenleser von meinem Laptop ist kaputt und ich hab das dumme Kamerakabel leider nicht mit... die Bilder vom Packhouse gibts beim nächsten Eintrag! Sorry :x

kurze Wiedervereinigung (Tom)

Mittwoch, 12.03.2014
Hey Leute,
hier mal wieder ein Eintrag für unsern Blog .. der letzte is ja schon etwas her.
Vor jetz fast 2 Wochen am Freitag hatte ich nen Job bei Hydrotech. Die “buddeln“ Löcher, aber nicht per Hand sondern mit Wasser unter Hochdruck. Das war ganz interessant und ich hatte fast nix zu tun. Einmal durfte ich das auch machen und sonst habe ich viel zugeschaut und ein paar Steine von der Straße gefegt. Und als ich da früh um 7 hingekommen bin gab es erstmal Barbecue :D
Am Wochenende war Lukas (der Schweizer) für einen Tag in Christchurch..sonst lief ni viel.
Die ganze letzte Woche habe ich für Macpac gearbeitet. Die stellen Outdoor-Sachen her und ich hab fast die ganze Zeit Container ausgeräumt. Die Kisten waren nicht zu schwer (so 4-15kg) .. ging schon.
In der Woche hat es Dienstag bis Mittwoch fast 2 ganze Tage lang durchgeregnet..total nervig. Deshalb bin ich auch 2x zu spät gekommen, weil Busse ausgefallen sind, aber die waren froh, dass ich überhaupt noch gekommen bin. Anscheinend muss das ein ziemlich starkes Unwetter gewesen sein und alle haben von den stärksten Regenfällen seit sonstewann gesprochen..da übertreiben sie glaube ich etwas..
Auf ein paar Straßen stand schon Wasser..aber es hat ni so übertrieben doll geregnet. In meinem Zelt hatte ich auch etwas Wasser, Isomatte und Schlafsack sind aber trocken geblieben.
Am Wochenende war ich kurz in Blenheim, Lucy besuchen und meinen Stuff, der noch im Auto war, holen. Wir hatten beide einiges zu erzählen, dann haben wir noch Musik ausgetauscht, unser Zeugs, aussortiert und gemütlich mit ein paar Bierchen auf den Verkauf unsres Autos angestoßen. Die 300 km hitchhiken ging ziemlich gut. Am Samstag hab ich 2 Lifte gebraucht und nie länger als 10min gestanden und Sonntag zurück stand ich 20min bis eine kam, die mich bis zu meinem Hostel mitgenommen hat :D
Montag hab ich nochmal dort gearbeitet, wo ich schon letzte Woche war, diesmal die Kisten ausräumen und ins Lager sortieren. Lustig war, dass ich mit Marcel gearbeitet habe, den Lucy schon vorher in Blenheim kennengelernt hat.
Seit Dienstag räume ich wieder Container aus, allerdings bei einer anderen Firma. Diesmal sind die Pakete etwas schwerer, aber ich muss sie nur 1m weit weg auf eine Palette legen. 


image



Soweit zur Arbeit..was gibts sonst noch?
Ich hab mit Tom jetz schon zweimal richtig leckere Pizza gemacht.
Dynamo... besser kein Kommentar..
Seit ich in Blenheim war, können wir endlich wieder mir deutschen Blatt Doppelkopf spielen *-*
Joa, reicht erstmal :D
Cya :)

Profiangeln mit Lucas

Freitag, 28.02.2014

Hey Leute,

ja ich weiß komisch dass ich mich schon wieder melde, aber ich muss euch einfach nur von meinem Angeltalent berichten!

Gestern waren Lukas, Arne, Isarn und ich nach der Arbeit angeln. Wir hatten 3 relativ gute Angeln und genug Motivation. Und nach 2h härtester Spinningarbeit wurden wir schließlich mit einem dicken Kawai an Arnes Rute belohnt! Wuhu unser erster Fisch und dann auch noch so ein guter, etwa einen halben Meter?! 
naja ich hab dann auch noch einen gefangen! Der war sogar noch ein bisschen größer als Arnes :D wuhu ich war so verdammt stolz.
Die ganze Zeit beim Angeln schwamm neben uns eine bekloppte Robbe hin und her. Ein bisschen Angst hatten wir schon, dass wir ausversehn sie angeln. Naja war ziemlich süß :)
Also gab es am Abend Fisch richtig lecker gebraten und wir 4 wurden mehr als satt und heute ist auch noch dicke davon da.

:)  nice sunset    Robbi

Jedenfalls fliegen wir morgen hier aus dem Hostel raus. Alana die Besitzerin hat uns heute aus heiterem Himmel mitgeteilt, dass wir bis spätestens Montag hier raus sein müssen, weil ab nächster Woche das komplette Hostel für Erntehelfer reserviert ist und wir nur bleiben dürften wenn wir mehr als 4 Wochen noch dranhängen. Das hätte sie uns ja nicht irgendwie schon eher sagen können -.- Blöde Kuh!
das heißt wir müssen morgen nach der Arbeit umziehn auf nen anderen Campingplatz, der aber wenigstens ein bisschen billiger ist. Trotzdem nervig, vor Allem mit dem ganzen Zeug aus dem Auto, das noch unsortiert und komplett verramscht in meinem Zelt liegt. Naja mal sehn.

Sonst alles gut, ich musste nur mit meinem Fisch angeben! 

Nix Spannendes (Tom)

Donnerstag, 27.02.2014

Hey Leute,


nach Lucys doch etwas längerem Eintrag jetz wieder ein kürzerer von mir.
Letzten Dienstag war ja Kerstin kurz bei mir im Hostel gewesen, am Tag danach kamen dann Giulia, Franzi, Robert, Daniel und Josh vorbei, auch wieder zufällig :D Die hatte ich alle seit Silvester ni mehr gesehn und so gab es viel zu erzählen. Bei den ganzen Reparaturkosten und Strafzetteln, die sie so an ihren Autos machen mussten bzw bekommen haben, bin ich richtig froh, dass bei unserem Auto nichts ernsthaft kaputt gegangen ist und jetz auch nichts mehr passieren kann :D


Mittwoch und Donnerstag hab ich noch weiter in der Werkstatt Boxen zusammengebastelt, danach gab es dort erstmal keine Arbeit mehr. Nach der Arbeit bin ich Donnerstag Abend auf ein Konzert gegangen: The Story So Far, eine Punk-Band. Ich kannte sie auch nicht, bevor ich nach Christchurch gekommen bin. Da ich unbedingt auf ein Konzert wollte, hab ich nach Punk-Konzerten in Christchurch gesucht, bin auf das Konzert gestoßen, hab die mir kurz angehört und dann entschieden, dass es sich lohnt, dafür Geld auszugeben  :D Endlich mal wieder schöne, laute Livemusik und pogen *-* Leider haben sie nur ca 50 min gespielt, aber es hat sich trotzdem gelohnt.


Am nächsten Tag hatte ich nen Job aufm Bau. Gipsplatten tragen....wer sich erinnert: das war unser erster Job in Kerikeri. Diesmal wars ni ganz so hart, aber trotzdem verdammt anstrengend. Das Lustige war, dass in dem Gebäude genau die gleichen Boxen rumstanden, auch von ' meiner' Firma, die ich die letzten paar Tage zusammengebaut hatte :D

Danach hat noch irgendein Boss da ne Runde Pizza und Bier ausgegeben.
Samstag habe ich bei dem gleichen Umzug-Unternehmen wie letzte Woche gearbeitet. Das Gute war diesmal, dass dabei insgesamt 2h bezahltes Schlafen auf der Fahrt dabei war.
Sonntag war wieder Backtag, ich hab mir ein Brot und nen Streuselkuchen gemacht. Sonst haben wir noch wie gewöhnlich Karten gespielt. Abends ist Tom (aus Erfurt) in mein Hostel gekommen, diesmal wars kein Zufall ;) Er arbeitet jetz auch hier in Christchurch.
Montag ging das Arbeiten weiter... dieser Woche wars bisher ni so toll.. dauernd nur halbe Tage. Montag 5h in ner Firma, die Steinplatten herstellt. Dienstag musste ich einen Graben um ein Haus ausheben und war damit auch kurz nach den Mittag fertig.

Der Typ hat mich aber zum Glück noch auf eine andere Baustelle mitgenommen, wo ich den Rest des Tages Steine schaufeln konnte. Dort war ich dann am Mittwoch nochmal..wieder nur bis Mittag. Heute war ich wieder in der Firma, für die ich letzte Woche schon gearbeitet habe und habe weiter Boxen getapet (das Wort sieht komisch aus..) Allerdings waren wir damit auch schon nach 5h färdsch.. aber sie waren nett und den Rest der Zeit sollten wir aufräumen und beschäftigt tun.

Wies aussieht wird das nächste Woche besser und ich habe einen 8h-Job für die ganze Woche.


  mein neues Kopfkissen.. er wurde irgendwo in einer Plastekiste auf die Strasse ausgesetzt
Das wärs auch schon wieder.
Cya :)

STRESS! (Lucas)

Dienstag, 25.02.2014

Hey Leute,

wow! Ich glaub ich hatte selten in meinem Leben so viel Stress und mich um so viel zu kümmern wie in den letzten 2 Wochen. Ich hoffe dass ihr mir das nachseht, dass ich mich nicht so wirklich um den Blog gekümmert habe.

Also nochmal zurück in der Zeit. Nachdem Vicky und ich Tom in Richmond rausgeschmissen hatten, haben wir noch nen ziemlich entspannten Tag in diversen Kaufhäusern und an wundschönen Flüssen verbracht und uns für die Nacht ein richtig schönes Plätzchen zum parken gesucht. Ziemlich abgelegen von jeglichen Siedlungen, direkt am Meer mit einem richtig richtig schönen Sonnenuntergang, gutem Wein und Gemüsepfanne zum Abschluss :)

 unser Spot another sunset  Haarewaschen backpackerstyle tm :)

Am nächsten Morgen hab ich sie zum Bus gebracht und sie hat mir ihr Zelt, ihren Kocher und Topf da gelassen, weil Tom ja das von uns mitgenommen hatte. Nachdem Vicky weg war, versuchte ich mir ein Hostel zu organisieren, am Besten eins wo man günstig im Auto schlafen konnte, aber sogut wie jedes in Blenheim war voll. Ein bisschen verweifelt überlegte ich mir schon, einfach wieder zu dem Strand zurück zu fahren, als mich Isarn und Arne (2 Freunde aus Kerikeri von denen ich 2 Monate nix gehört hatte) anriefen und meinten sie seien grad in Blenheim angekommen und ob ich da wäre weil sie mein Auto in der Stadt gesehn haben. Ich gab ihnen die Nummer meines Arbeitgebers und sie empfahlen mir das Lemontree Hostel (95$ die Woche) in dem sie eingezogen waren. Also fix dahin, einchecken und großes Wiedersehn und Geschichtenerzählen mit den 2 Chaoten aus Buxtehude. Breit grinsend erzählten sie mir, dass mein Arbeitgeber auch sie eingestellt hatte und wir Montag zusammen anfangen würden. Also WIEDER mit den Beiden arbeiten, richtig witzig und wir hatten für den Abend einen Grund zu feiern. 

Der Sonntag wurde gepflegt im Hostel vergammelt und wir lernten die ersten neuen Leute kennen: Lara und Aline aus der Eiffel, Dario einen Frisör aus Italien, Marcel und seine Freundin aus Frankfurt (Marcel ist Billiard Europameister!!!), Jake aus New York, Phillipp aus Wolfsburg und den Braumeister Fabrizio aus Düsseldorf. Lustige, nette und sehr intressante Leute, die mitlerweile aber leider alle schon weiter gezogen sind. ... 

Zur Arbeit:
Wir fangen um 7 an mit Arbeiten. Das heißt allerspätestens dreiviertel 6 aufstehn (da ist es noch dunkel!). Dann müssen wir die etwa 25km bis zu unserem Weinfeld mit dem Auto hinfahrn und wenns geht 10 vor 7 dort sein. Sonst gibts Anschiss. Generell sind aber alle Leute, dort total nett! Unsere Supervisor Lisa und Sjaan sind fair und echt freundlich und ziemlich lustig. super gutes Arbeitsklima und auch der Boss Cullen, der Maori ist, ist mega entspannt und cool. Wir verdienen 14$ pro Stunde, was echt gut ist für Backpackerverhältnisse, 8h Tage, Überstunden werden bezahlt, Wochenende meistens frei, leider kein Spritgeld.
Jedenfalls ist das Weinfeld auf dem wir arbeiten riesengroß und besteht nur aus nichtmal ein Jahr alten Pflanzen, die in ihren Schutzhüllen stecken und an den Drähten lang wachsen sollen. Unser Job ist es, durch die vielleicht 800m langen Reihen zu gehen mit einer Tapemaschine bewaffnet und die Pflanzen so eng wie möglich an die Drähte zu binden. Außerdem müssen wir schaun, dass ihre Schutzhüllen ganz sind und die Pflanzen nicht raus wachsen und kleine Blätter und kleine Nebentriebe abzurupfen. Mir macht der Job Riesenspaß, weil man irgendwie das Gefühl hat, dass man der Pflanze was Gutes tut. Im Prinzip ist es natürlich auch 8h das Gleiche und wird irgendwann langweilig und eintönig, aber es macht mir trotzdem einfach Spaß. Außerdem hör ich die ganze Zeit Hörbücher und bin dank Lara und Aline wieder voll im Harry Potter Fieber! Auch die anderen Worker bei uns sind alles Backpacker, etwa die hälfte deutsch, aber auch Italiener, Franzosen, ein Japaner, ein Brite, eine Dänin und ein witziger Schwede und die Pausen sind immer ziemlich laut und lustig. Hauptsächlich gehen die Gespräche darum was Toast und was Brot ist, oder wie man das labbrige Zeug was es hier zu essen gibt nenn soll, oder alle lachen den einen Franzosen für seinen unglaublich schwer verständlichen Akzent aus, oder Isarn und Lukas (der Schweizer Freund von uns, der mitlerweile auch mit im Lemon Tree wohnt) kassieren Lacher für ihre schier unglaublich verpeilte und langsame Art. Ist echt ziemlich cool!

 der Vineyard Lukas am arbeiten  um diese Dinger geht es Freitags im Irish Pub


Naja jedenfalls kommt man dann irgendwann nach der Arbeit um halb 5 oder so nachhause, muss was essen, kurz entspannen, Einkaufen, Workout, Duschen Kochen, Essen, Abwaschen etc und dann ist es meistens irgendwann um 9 und man hat echt keine Lust mehr IRGENDWAS zu machen. Außerdem ist Internet hier im Hostel megateuer (50$ für nen Monat) und ich wollte mir am Anfang keins kaufen, hab ich jetzt aber doch. 

Aber der Hauptgrund warum ich im Stress war, war der Autoverkauf. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie viel Mist sich in 5 Monate in so nem großen Auto ansammelt! Also alles mal irgendwie Rausräumen, Aufräumen, Sortieren, Wegschmeißen, Ordnen, Saubermachen, Saugen, Waschen, wieder Einräumen. Außerdem von außen Putzen und Waschen und das professionell befestigte Panzertape und ein paar der Dynamoaufkleber abmachen und die Klebereste wegkratzen (so ne ***Arbeit!!!). Außerdem die Anzeige schreiben, Inventarliste basteln, alle Argumente für das Auto zusammenschreiben, ordentliche Bilder machen Ausdrucken gehen, die Angebote in Supermärkten und Hostels verteilen und dann? ... warten bis sich jemand meldet.

wobeit das überraschend schnell ging. ich hatte fast jeden Tag einen Intressenten, der sich mit mir treffen wollte. Also irgendwie so gut es nach der Arbeit eben ging mit Leuten treffen, sie das Auto angucken lassen. Davor und danach wieder mein ganzes persönliches Zeug aus und wieder einräumen, da ich ja noch in dem Auto schlief und lebte. Naja jedenfalls hatte ich das Auto, dass wir ja damals für lächerliche 1200$ bekommen hatten, erstmal für 2000$ reingesetzt. Damit lag es aber preislich immernoch deutlich unter vergleichbaren Angeboten. Dafür war es halt... naja insgesamt ein bisschen abgefuckt, mit seinen Dellen, seinem abgesplitterten Lack usw.
Aber dann schrieb mich letzte Woche Marique aus Kanada an, dass sie sehr interessiert an dem Auto war. Einziges Problem, dass ich um sie zu treffen ins 30km entfernte Anfang an ziemlich cool. Auch einer ihrer Freunde, den sie als Unterstützung mithatte meinte, dass das Auto "pretty nice" sei und er es wahrscheinlich kaufen würde. Marique wollte aber vorher erstmal einen Mechaniker draufgucken lassen, ob auch wirklich alles in Ordnung sei. Schwierig Sonntags, also bat sie mich, Montag (gestern) nochmal wiederzukommen und versprach mir aber, dass sie das Auto kaufen würde wenn nichts ernsthaft kaputt sei. Dann fragte sie mich, ob ich für den Nachmittag schon was vorhätte und ob ich nicht mit ihr und ein paar Freunden von ihr in die Marlborough Sounds zum Tauchen und Angeln mitkommen wöllte. Das Mädchen war mega nett und ziemlich hübsch, also warum nicht?! :D
Ihre Freunde waren alle so Mitte 20 und aus den USA, England, oder Neuseeland und ich der einzige Nichtmuttersprachler. Aber es war richtig gut und lustig. Wir haben beim Angeln 3 Haie gefangen!!! Richtige Haie!!! Vielleicht einen halben Meter lange "Dog sharks" oder so. Die sollen aber nicht so gut schmecken und so warfen wir 2 wieder rein und nahmen nur den einen mit, der sich mit dem Haken schon so verletzt hatte, dass er so gut wie tot war. Die haben so eine coole Haut, irgendwie mit einer Art Strich. Also wenn du drüberstreichst rau und uneben aber irgendwie trotzdem richtig weich. Und dazu die Augen und das dreieckige Gesicht... schon irgendwie gruselig aber richtig cool. Und ich hatte leider meine Kamera nicht mit.
Die Taucher haben noch Kiloweise Muscheln und Austern eingesammelt, doch Seafood ist nicht so meins und so blieb ich nicht zum Abendbrot, sondern bereitete mich lieber auf die anstehenden Verhandlungen ums Auto vor, räumte die letzten Reste von Tom und mir raus und überlegte mir eine Strategie.
Ich peilte an mich nicht unter 1800$ handeln zu lassen, außer es sei etwas wirklich Ernstes kaputt. Schließlich hatte ich mir richtig Mühe beim Vorbereiten und Präsentieren gegeben  und das Auto war ja an sich in Ordnung, also warum unter Wert verkaufen? Ich hatte ihr gesagt, dass ich bald nachhause fliegen würde und das Auto deshalb loswerden müsse, damit sie das Gefühl habe die stärkere Verhandlungsbasis zu haben. Naja jedenfalls legte ich mir im Kopf schon alles zurecht was ich sagen wollte und war mir ziemlich sicher wie ich gut auftreten könnte und würde. Trotzdem war es abends schon ein richtig komisches Gefühl, dass es wahrscheinlich das letzte Mal sein würde, wo man in diesem Auto schläft. Naja however.

Ich beeilte mich nach der Arbeit schnell nach Picton zu kommen und traf Marique beim Mechaniker. Der erzählte uns nach 20min Inspektion, dass das Auto für sein Alter und seine Kilometeranzahl in einem Überraschend guten und gepflegten Zustand sei (HA! :D ). ...aber die Vorderbremsen seien fast komplett runter und müssten so schnell wie möglich gewechselt werden. Er veranschlagte etwa 180$ dafür.
Okay, ich war erleichtert! Marique wollte maximal 1800, und ich kam ihr auf 1900$ entgegen, aber da sie weiterhin stur blieb und ich mich mit Tom auf 1800$ als ideale Marke geeinigt hatte, trafen wir uns in der Mitte bei 1850$. Hand drauf! YEAH!
Einzig die Ummeldung ließ sich nicht mehr machen, da die Post schon zu hatte, aber dank der einfachen Neuseeländischen Bürokratie, konnte Marique dass auch heute ohne mich erledigen. Sie gab mir das Geld in bar und ich fühlte mich mit einem mal richtig reich :D soviel Bargeld hatb ich seit meiner Konfirmation nicht mehr in der Hand gehabt^^
Gnädigerweise ließ mich Marique zurück nach Blenheim noch ein letztes Mal mit unserem Auto fahren, und ich bin ein bisschen sentimental geworden (... unser erstes Auto) Aber hey: einfach mal ein halbes Jahr besessen, fast 10.000km gefahren, nie ein Problem gehabt und nebenbei einfach mal 650$ verdient. Was will man mehr?!
Per SMS sagte ich Tom wie gut es gelaufen war und wir werden darauf erstmal ordentlich anstoßen wenn wir uns wiedersehn!!! ;D

last ride  Marique $$$


Ich erzählte im Hostel stolz von meinem Geschäft und schmiss ne Kiste Bier zur Feier des Tages.
Naja jedenfalls wohne ich jetzt im Zelt hinten im kleinen Garten des Hostels, schlafe auf Arnes Isomatte in einem Chaos aus unseren sämtlichen Sachen, die ich noch keine Lust hatte irgendwie zu ordnen. Naja das hat ja noch keine Eile oder?

Joa soweit von mir, ich hoffe euch gehts allen gut und die Studenten haben ihre Prüfungen alle gut bestanden. 

Bis bald :) 

Arbeiten in Christchurch (Tom)

Mittwoch, 19.02.2014

Moin Leute,


Ich bin jetz hier in Christchurch die ganze Zeit arbeiten. Im letzten Eintrag hatte ich ja ganz unten noch ein Bild drangehangen, das war mein Job am Freitag. Verdammte anstrengende Arbeit aufm Bau bzw eher im nem Gebäude, was bald abgerissen wird. Das einzige Gute an dem Tag war, dass der Boss zum Mittag Fish'n'Chips spendiert hat. Es gab auch etwas mehr Geld als in der Metallbau-Werkstatt, aber trotzdem habe ich mich dann entschieden, wieder in die Werkstatt zu gehen. das Gebaeude vom Freitag

Seit Montag arbeite ich jetz wieder dort. Schön jeden Tag 9,5h, aber man kann Musik hören, die Arbeit ist relativ entspannt und nicht dauernd das Gleiche, also die Zeit vergeht gut. Montag musste ich gaaanz viele große Platten schwarz anmalen, danach sah ich auch entsprechend aus ;) die ganzen Platten da.. und ich hab meinen Pulli verziert :D

Gestern wurde dann ein Bissl gebastelt, das heißt, dass ich die meiste Zeit Boxen kleben und dann tapen musste. Die stellen dort irgendwelche Belüftungssysteme her.Hier kann ich noch mindestens bis Freitag arbeiten. Zur Arbeit muss ich immer zehn nach halb 6 aufstehn und dann ne halbe h bus fahren, weshalb ich grad Zeit zum Blog schreiben gefunden hab. Hochladen kann ich den Eintrag aber erst später. Am Wochenende lief nicht viel, Samstag hab ich gearbeitet. Ich habe 7h lang bei einem Umzug geholfen. Hauptsächlich waren es leichte Gegenstände oder Kisten und zwischendurch kam dann mal ein schwerer Schrank oder ein Sofa.

Am Freitag sind zwei Leipzscher angekommen. Mit denen versteh ich mich ganz gut und wir spielen  jetz wieder dauernd Skat oder Doppelkopf. (Doppelkopf leider nur mit französischen Karten...total nervig) Damit ist auch der Sonntag ganz gut beschrieben.. ca 7h Karten spielen :D


Gestern war Kerstin auf einmal in meinem Hostel..sie war auf der Durchreise und ist nur einen Tag geblieben. Letzte Woche habe ich schon Verena aus der Hideaway getroffen.
Insgesamt ist das hier schon recht ähnlich zu unsrer Arbeitszeit in Kerikeri..zu früh aufstehn..arbeiten..dann trifft man wieder viele nette Leute..spielt Karten usw.

Ich versuch grade noch in ein anderes Hostel zu kommen, weil da der Zeltplatz nur 70$ pro Woche kostet, das Problem ist nur, dass die nur 3 Plaetze fuer Zelte haben.

die Kiwis sind so bloed... stellen in nen Park 60 Basketballkoerbe aber kein einziges Tor...

Cya :)

PS: Dynamo...                              (3:2 in Frankfurt verloren)

das Spiel MUSS man gewinnen.... hat sich ni gelohnt, dafuer wach zu bleiben

Arbeitssuche in Christchurch (Tom)

Donnerstag, 13.02.2014

den Eintrag hab ich schon gestern geschrieben, konnte ihn aber leider noch nicht online stellen:
“ Hey Leute,
ich erzähl jetz mal wies mir so ergangen is, seitdem Lucy mich am Donnerstag in Richmond rausgelassen hat. Von dort aus bin ich an dem Tag die ca 450 km bis Christchurch getrampt. Insgesamt lief das ziemlich gut. Nur in Blenheim musste ich verdammte anderthalb Stunden warten... die letzten 180 km hat mich dann ein LKW mitgenommen :D
Am Donnerstag hab ich noch in nem Garten geschlafen bevor ich mir dann Freitag ein Hostel in der Stadt gesucht hab. Fündig geworden bin ich 30 min zu Fuß außerhalb von Zentrum. Das Hostel is total abgefuckt und die Küche is viel zu klein, aber dafür kann man hier billig campen. der zeltplatz im hostel die waschecke

Arbeit kriegt man hier über Zeitarbeiteragenturen.. Freitag wars leider schon zu spät um noch dort vorbei zu schaun, also hatte ich das ganze Wochenende nix zu tun und konnte mir die Stadt ein bisschen angucken. Christchurch wurde vor knapp 3 Jahren bei nem schweren Erdbeben total zerstört. Die ganze Stadt besteht aus Baustellen, überall stehen Häuser leer und es gibt nen Haufen nicht genutzte Grundstücke nah am Zentrum. die kaputte Kathedrale   Einkauspassage aus Containern

Wenn man das hier alles so sieht kriegt man auch ungefähr ne Vorstellung davon, wie krass Dresden 45 ausgesehen haben muss. In der Nacht von Samstag zu Sonntag war endlich mal wieder ein Dynamospiel, was ich mir natürlich nicht entgehen lassen hab, allerdings hab ich erst in der zweiten Halbzeit nen Livestream gefunden..najaa.. hauptsache endlich wieder Fußball :D Am Sonntag hab ich mich zum ersten Mal als Brotbäcker probiert und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden :D

Ab Montag war ich auf Jobsuche. Dazu hab ich mich bei ein paar Agenturen registriert. AWF meinte gestern zu mir ich solle doch bitte heut früh um halb 7 dort sein und sie werden schon was für mich finden. Also bin ich 5:20 aufgestanden und nach dem Frühstück die Dreiviertelstunde dahin gelaufen. Nach 2 Stunden warten meinten sie dann, dass sie doch nix ham...na danke...Drecksverein.. Ich war natürlich erstmal bedient, aber dann wurde der Tag doch noch ganz gut und ich hab Dank zweier anderer Agenturen ab morgen bis Ende nächster Woche Arbeit. Bis jetz geben die Jobs leider nur Mindestlohn, was für Christchurchs Verhältnisse ziemlich schlecht is, aber ich bin das ja gewohnt und vlt hab ich Glück und eine der Agenturen hat noch nen besseren Job für mich.
Soweit erstmal von mir. Da ich jetz nurnoch mein Handy zum Blogschreiben habe, ist das mit Bildern etwas doof, weil ich die ni von der Cam rüberziehen kann und auch das Schreiben ist vom Handy aus etwas stressig, aber ich versuch das Beste draus zu machen ;)“



Heute war ich das erste Mal in Christchurch arbeiten, ziemlich einfache und nicht allzu langweilige Arbeit in einer Metallbau-Werkstatt :D Dann hab ich noch erfahren, dass mein Job nächste Woche doch 2$ mehr also Mindestlohn ist..der Tag war also echt gut :D Sonst gibts dem Eintrag von gestern nichts mehr hinzuzufügen.

2. Tag arbeiten...harte Arbeit und ich komm bestimmt nicht wieder ;D

Cya :)

Jetzt wird alles anders

Samstag, 08.02.2014

Hey Leute,

neue Insel, neues Glück. Neuer Blog... Altes Leid. Entschuldigt bitte nochmal, dass wir euch wieder so lange warten lassen auf Neuigkeiten von uns. Aber es war wie immer, wir waren unterwegs und hatten auf unserem Roadtrip kaum Strom geschweige denn Internet.

Jetzt wird das aber besser werden, da wir jetzt wieder fest an einem Ort (oder besser 2) sind, und vermutlich auch regelmäßig Internet haben.
Aber egal, genug gelabert, kommen wir zum Wesentlichen.

Unser Abschied aus Wellington war schön. Joe und die beiden Irischen Mädels nahmen uns an unserem letzten Abend noch mit auf eine Homeparty bei Bekannten, die ziemlich nett war. Viele Leute aus allen möglichen Ländern und zu unseren Freuden ausnahmsweise mal KEINE Deutschen (außer uns^^). Also wurde der Abend feuchtfröhlich und mit nettem Smaltalk mit Columbianern, Belgiern, Candierinnen, Mexicanern usw verbracht. 
Am nächsten Tag dann auf die Fähre endlich die Südinsel sehn. Auto verladen, nettes Plätzchen auf Deck gesucht und los. 3h dauerte das ganze, also dachten wir uns Zeit mal wieder Film zu gucken, bloß leider machte das Geschaukel auf der Cook Strait das ganze zu einer nicht ganz so entspannten Angelegenheit. 

bye bye Wellington das ist also die Südinsel ...

Halb 6 kamen wir in Picton an und ließen uns von Tom (Erfurt) Lukas und Marie, die grade in Blenheim arbeiten, überreden für den Abend noch die 30km zu ihnen zu fahren, denn es war Samstag und man wollte feiern gehn. Wir quartierten uns wie gewohn in einem netten Vorgarten ein und warteten auf Vicky, mit der wir die nächsten 2 Wochen zusammen reisen wollten. Vicky ist eine Bekannte aus Dresden, die ich noch nie wirklich gesehn habe, aber unsere Mütter arbeiten zusammen, also haben wir uns gesagt treffen wir uns doch mal. Ziemlich lustige Story eigentlich. Naja wie auch immer. Der Abend war lustig und so blieben wir noch einen Tag länger und gingen Sonntag zusammen Angeln. Unser Plan war danach direkt in die Marlborough Sounds (eine Art Fjordland, voller zerklüfteter Küstenteile und tiefen Buchten) zu fahren und dort die nächsten Tage zu wandern, aber unser Auto machte uns einen Strich durch diese Rechnung. Blöderweise ging aus dem Nichts unser linkes Fenster kaputt. Also der Elektrische Fensterheber. Blöd nur dass das selbiges grad offen war und es zu regnen begann. Fachmännisch gefixt war das Problem zwar erstmal behoben aber noch nicht gelöst. Es war natürlich Sonntag.

  mirror image Lukas und Marie zufällig trafen wir auch Jenny und Jannik

Also mussten wir noch eine Nacht in Blenheim bleiben, weil die Werkstatt erst Montag wieder aufmachte. Dummerweise hatten die aber keine Zeit für uns, sodass wir bis Dienstag in Blenheim blieben. Nachdem sie endlich das blöde Fenster gefixt hatten, sind wir nochmal zurück nach Picton und dann in die Marlborough Sounds gefahren und waren dort ne kleine Wanderung machen; war schön. Man beachte den Kurzschnabel Kiwi und die fliegenden Pinguine auf dem Baum. In unserer Welt gibt’s sowas, okay?!!

Queen Charlotte Sound der die

Am nächsten Tag wurde nach Nelson gedüst, unterwegs kurz in einen schönen Fluss gehüpft der wie aus Herr der Ringe geschnitten aussah. Es war ja schönes Wetter und so vertrödelten wir uns dort ein bisschen, aber als Backpacker macht man sich ja keinen Stress, ne? Nelson ist für neuseeländische Verhältnisse eine richtige Großstadt (vergleichbar mit Radeburg^^)! Ampelkreuzungen, Fußgängerzone, „Einkaufsstraße“ inklusive. Jedenfalls wollten wir grade zur Kirche hochlaufen, als wir ein Handy auf den Treppen sahen. Ein richtig gutes Smartphone. Bisschen ratlos was wir machen sollten, entschieden wir uns dafür einfach mal die Kontakte durchzugucken und der „Mum“ mal ne SMS mit unserer Nummer und unserem Standort zu schicken. Die gute Frau rief dann auch sofort an und versicherte uns ihr Sohn Peter würde so schnell wie möglich kommen. Peter, ein 32 Jahre alter ‘Indentaghineinleber‘ kam auf seinem elektrischen Skateboard und war total glücklich dass wir ehrlichen Deutschen sein Handy gefunden hatten. Er lud uns dann prompt zu sich nach Hause ein. Seine Wohnung war klein, ziemlich heruntergekommen und dreckig aber das lag zu großen Teilen an „Bear“ seinem 1 Jahre alten, verspielten und total bekloppten Kampfhund mit dem er dort alleine lebte. Peter war ein guter Gastgeber und versorgte uns mit Internet, Fernseher, Boxen, Dusche, Waschmaschine und Dachterrasse. Ziemlich geil! Wir blieben 2 Tage bei Peter in Nelson und hatten eine gute Zeit. In Nelson waren wir außerdem bei dem Goldschmied der den Einen Ring für die Herr der Ringe Filme geschmiedet hat. „Die Herzen der Menschen sind schwach“ und Vicky verfiel beinahe dem Glanz des „Schatzes“, doch irgendwie haben wir es geschafft sie wieder aus dem Schmuckladen rauszuschleifen.

Peter auf seinem Board  Vicky mit Bear die wunderschöne Christchurch in Nelson  Sandcathen :b

However, nach den 2 Tagen Nelson stand unsere 3 tägige Küstenwanderung durch den Abel Tasman Nationalpark an, die wir zu dritt ja vorgebucht hatten. Unser Auto parkten wir am Ende der Wanderung und trampten mit unsern Backpacks zurück zum Start, sodass wir uns das Geld für das Shuttle vom Ende zum Parkplatz sparen konnten. Das mit dem Trampen dauerte aber länger als gedacht, sodass wir erst um 5 loskamen. Die Wanderung bis zum Camp war mit 4h ausgeschrieben aber wir waren wie immer um einiges schneller, sodass wir noch im Hellen Essen kochen konnten. Couscous mit Instantsoße… gewöhnungsbedürftig aber okay, macht halt satt.

yummi

Der Abel Tasman Walk wird immer als eine der leichtesten Mehrtageswanderungen in Neuseeland beschrieben, was auch teilweise berechtigt ist. Der Weg ist die ganze Zeit total gut ausgebaut. Teilweise läuft man einfach am Strand lang durch eine richtig einsame Bucht, neben dir das perfekt türkisblaue Meer, goldener Sand, grüner Busch, Südseefeeling! Wir hatten aber auch extrem Glück mit dem Wetter, 3 Tage Sonnenschein immer um die 22°, just perfect.

Tag 2 war der längste mit 8 ausgeschrieben Stunden. Das einzige was bei dem Walk ein bisschen zu beachten ist, sind die Gezeiten. Weil 3 oder 4 Streckenabschnitt nur bei Ebbe begehbar sind und an dem Tag standen 3 dieser Stellen an, die erste davon gleich auf den ersten Kilometern. Wir waren ein bisschen spät dran, sodass das Wasser schon ziemlich hoch stand aber man grad so noch trocken durchkam. Bei der 2. Stelle kamen wir Mittags an, da war grad Flut, also machten wir 2h Pause an dem schönen Strand, gingen Baden und ich hab mir dummer Weise richtig schön den Latz verbrannt.
Ansonsten lief das eigentlich die ganze Zeit so: Die meiste Zeit läuft man im Prinzip durch den Busch so etwa 50m über dem Meer und ab und zu geht man wieder runter in die nächste wunderschöne Bucht, läuft dort am Strand und geht dann am Ende der Bucht wieder 50m berghoch und läuft im Busch weiter. Der 3. Tag war genauso, nur dass man am Ende noch einen Sidetrip zu einer Landzunge machen konnte, wo eine Robbenkolonie war. So süß!

      ich bin halt Krebs  tide crossing       sieht man wie weich der Sand ist?

Nach den 3 Tagen Wandern wollten wir erst mal ein bisschen in der Golden Bay entspannen und haben 2 gechillte Strandtage gemacht. Wir haben uns dort mit Tessa und Julius, 2 Freunden von Vicky aus Dresden, getroffen, sodass man mal wieder richtig schön Säggsch reden konnte. An den Stränden dort stranden regelmäßig Wale, die dort vor sich hin rotten. Riecht auch dementsprechend räudig. Geschlafen haben wir auf nem ganz coolen Freedom Campingplatz direkt am Meer.
Einen Abend war einfach sooo ein geiler roter Sonnenuntergang.

 ein schickes Cafe in Motueka mit Tessa und Julius unser Sonnenschirm!  Tom ist einmal zum Sonnenaufgang aufgestanden   die toten Wale  einmal gabs Buletten und den Rest als Hackepeter    leicht staubig   burning Sky

Jedenfalls haben Tom und ich uns danach getrennt. Ich wollte einfach mal für einige Zeit allein unterwegs sein und wir hatten uns das sowieso schon mal überlegt für die Zeit, wo wir nochmal arbeiten, allein unterwegs zu sein. Ich bin jetzt jedenfalls in Blenheim und arbeite dort ab Montag auf nem riesigen Weinfeld. Blenheim ist die Hauptstadt des Weines in Neuseeland, 40% der kompletten Ernte werden hier eingefahren und dementsprechend ist alles hier rundherum voll mit riesigen Weinplantagen. Tom ist in Christchurch und sucht dort nach Arbeit auf dem Bau, aber wir machen es jetzt so, dass wir beide immer noch zusammen im gleichen Blog schreiben, aber halt jeder so von seinen Erlebnissen erzählt.

so siehts hier aus machs gut man!

Das Auto wollten wir eigentlich beide nicht, was irgendwie ironisch ist, aber jetzt haben wir uns so geeinigt, dass ich das Auto bekomme und wir beide versuchen es zu verkaufen. Wenn wir jemanden in Christchurch finden, dann bring ich es zu ihm und wenn ich jemanden in Blenheim finde, kommt er hoch und räumt sein restliches Zeug raus. Wir haben uns überlegt, dass das eigentlich das Beste ist, weil wir jetzt noch so 5-6 Wochen arbeiten, wo wir das Auto eh nicht wirklich brauchen und danach sind wir nur noch etwa 6 Wochen auf der Südinsel, von denen wir bestimmt 2 nur Zelten werden oder in Hütten schlafen, weil wir wandern. Und im Moment ist die Zeit zum Verkaufen auch recht gut, da noch Sommer ist und noch nicht so viele Backpacker auf dem Heimweg sind und ihre Autos loswerden wollen. Außerdem haben wir auch einfach Lust drauf wie richtige Backpacker nur mit Rucksack los zu ziehen und nicht so touristisch mit nem Auto.

Soweit erst mal dazu, wenn ihr zu Irgendwas ne Frage habt, dann schreibt einfach eine Nachricht oder nen Kommentar.

Bis bald.

Morgen Kinder wirds was geben...

Freitag, 07.02.2014

... ich hab angefangen, aber schaffs nicht mehr heut glaub ich. Bin zu müde und hab keine Lust mehr. Morgen versprochen!